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Coole Typen: Jonny mit Dennis Poschwatta im Katzbach Studio
 



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Drum-Aufnahmen im Katzbach Studio
Was kann man euch über ein Wochenende voller Euphorie, Frust, Vorfreude, Trunkenheit, Schlafmangel und jeder Menger Zigaretten und Bier berichten? Als wichtigsten Punkt ist hier zu sagen:

„Alles für Euch, ihr Freunde der guten Musik“

Das Wochenende im Katzbach-Studio begann damit, dass Jonny und auch alle anderen Bandmitglieder sich einzeln auf der Suche nach dem Studio erst einmal kräftig Verfuhren. Und das nicht etwa in verschiedene Richtungen, sondern alle immer wieder auf einen abgelegenen Bauernhof, mit einem schon genervten Bauern der jedem Einzelnen den Weg auf´s neue beschreiben musste. Hierfür noch mal ein DANKE an Bauer Klaus!!!

Angekommen, ging es auch mit Vollgas los. Jonny bereitete sich mental auf die Emotionsachterbahn der nächsten zwei Tage vor, indem er schon anfing zu schwitzen ohne den ersten Snareschlag gemacht zu haben, da ja zum einen eines seiner großen Vorbilder „Dennis Poschwatta“ der Schlagzeuger von den „Guano Apes“ und unser heißbeliebter Produzent Andor Arnhold mit im Studio waren. Etwas Nervös und schwitzend, dennoch mit einem Stierblick des absoluten „Willens“ machte sich Jonny und sein bester Freund, das Schweißhandtuch, auf den Weg zur Schießbude und trommelte was das Boot abkonnte.

Nach fast 9 Stunden auf das Set einprügelnd, waren wir alle mächtig stolz auf unseren Drummer. Hierzu ein Zitat aus dem Film „Die Akte Jane“: „Ich habe noch nie ein wildes Tier gesehen, welches Selbstmitleid empfand!“ Vielleicht wird es jetzt deutlicher, was Jonny hinter der Schießbude geleistet hat. Hinzu kam eine eher hässliche Geschichte. Jonnys rechter Ohrstöpsel hatte den Masterplan aufgestellt sich mal ganz tief in seinem Ohr zu vergraben. Resultat war eine spontane Operation von Jonnys rechtem Ohr was durch unkonventionelles Werkzeug (Taschenlampe und Schraubenzieher) sehr Abenteuerlich aussah und von einem angstverzerrten Gesicht Jonnys begleitet wurde. Der Rest der Band machte sich zwar echte Sorgen, dennoch war dieser Anblick wirklich wertvoll für unsere Lachmuskeln.

Der Lohn dafür, wobei sich der Rest der Band mehr belohnte als Jonny selbst, war ein unglaublich geiler Abend, mit viel guter Musik, eine Menge Alkohol und einer noch größeren Menge Zigaretten. Natürlich gab es bei ansteigendem Alkoholkonsum auch den Versuch die eine oder andere Nummer von „Trust In Random“ Unplugged zu spielen, welches dementsprechend Qualitativ ausfiel. Aber das war egal!!! Hierzu ein fettes Dankeschön an unseren Gitarristen Passi aka „The living Jukebox“, der wohl auch unter höchstmöglicher Volltrunkenheit jeden Song dieser Welt spielen kann.

Um ca. 6 Uhr morgens schlugen wir alle wie ein Komet in unsere Betten ein, wobei es echt scheiß ätzend ist schnarchende „Vollassis“ (hervorgerufen durch massive Volltrunkenheit) mit im Raum zu haben. So zogen Dennis und Silvio, die sich schon Klopapier in die Ohren gestopft hatten, mitten in der Nacht in die Regie um wo sie dann auf dem Boden zwischen tausenden von Kabeln und Gitarren doch noch ein wenig Schlaf fanden.

08:00 Uhr!!! Andor unser Drillsergeant klopfte unsere Köpfe wach und legte wieder mit Vollgas los. Wie macht der das nur??? Nach einem weiteren, jetzt aber verdammt anstrengenden 8 stündigen Tag war alles im Kasten und wir wiederholt sau stolz und hochzufrieden mit Jonny der wieder alles von sich und seinem Set abverlangte.

Der Grundstein war gelegt und unser Bassist „Silvio“ und die Gitarristen „Dennis“ und „Passi“ wurden nun gefordert. Die Aufnahmen der Gitarren, dem Bass und der Gesänge wurden aber nicht im Katzbach-Studio gemacht sondern bei Andor zu Hause, in seinem eigenen kleinen Studio, was sau geil und entspannend für uns war. Hier auch noch mal ein riesen Dankeschön an DEN BESTEN Produzenten unserer Zeit.
01.07.17
Würzburg-Giebelstadt / Flugplatz
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